Aconitum napellus L. (Blauer Eisenhut)
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Artenliste
Familie: Hahnenfußgewächse Ranunculaceae, (Unterfamilie Ranunculoideae)
Art: Aconitum napellus
Vorkommen Auenwälder, Hochstaudenfiuren, an Bächen und Quellen. Feuchte- und Nährstoffzeiger. Höhere Lagen der Mittelgebirge, Alpen und Alpenvorland, sonst fehlend. Staude, giftig, 50-150cm
VI-VIII. Hauptverbreitung Alpen, mit Unterarten auch zerstreut in Mittelgebirgen, v.a. Schwarzwald und Rhein. Schiefergebirge. Verbreitung
Typisch Blüten dunkel blauviolett oder tiefblau, 2-3 cm lang, ihr Helm nicht höher als breit. Blütenstiele anliegend behaart.
Beschreibung Zahlreiche Blüten in mäßig bis stark verzweigter Traube. Stängelblätter variabel. Unterstes Blatt 3-7-teilig. Stängel steif aufrecht.
Wissenswertes Eine Eisenhut-Art aus dem Himalaja (Aconitum ferox) gilt als die giftigste Pflanze der Welt. Eisenhut galt in der Antike als „pflanzliches Arsen" und spielte bei Giftmorden eine Rolle. Berühmtestes Opfer war der vierte römische Kaiser Claudius. In der griechischen Mythologie wurde Theseus mit Aconitum vergiftet. Ohne Helm erinnert die Blüte an einen Wagen mit zwei vorgespannten Tieren, deshalb heißt die Pfianze auch „Venuswagen".
Verwechslung Bunter Eisenhut (Aconitum variegatum), Helm höher als breit, Stängel gescheckt. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).