Amelanchier ovalis Medik. (Gewöhnliche Felsenbirne)
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Artenliste
Familie: Rosengewächse Rosaceae, Unterfamilie Spiraeoideae (Kernobstgewächse, Pyrinae)
Art: Amelanchier ovalis
Vorkommen Felsen und Felssäume, sonnige Eichen- und Kiefernwälder. Auf warmen, trockenen, basenreichen Fels- und Steinböden. Ziemlich selten. Oft in Gruppen.
Kollin-montan(-subalpin), Strauch, 1-3m
IV-V. Gesamte Alpenregion, in D selten: Schwäbische Alb mit Hegau, Rheinisches Schiefergebirge, Thüringen. Verbreitung
Typisch Blattspreite 2-4 cm lang, oval. Aufrechte Trauben mit 3-7 Blüten, Kronblätter linealisch, bis 2cm lang.
Beschreibung Blüht, bevor sich die Blätter entfalten, Kelch filzig behaart. Apfelfrüchte lang gestielt, kugelig, reif schwarz, bläulich bereift. Blätter jung weißfilzig, später kahl, Blattrand fein gezähnt.
Wissenswertes Der Strauch kann mit seinen Wurzeln tief in Felsspalten vordringen und wächst deshalb oft als Pionier an scheinbar unwirtlichen Standorten. Die Früchte sind essbar und werden gerne von Vögeln gefressen. Früher dienten sie als Rosinenersatz.
Verwechslung Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii), bis über 6 m hoch, Blätter bis 8 cm lang, beim Austreiben bronzefarben, im Herbst gelb und orange rot. Häufig in Gärten und Parks. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).