Buxus sempervirens L. (Gewöhnlicher Buchsbaum)
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Artenliste
Familie: Buchsbaumgewächse Buxaceae
Art: Buxus sempervirens
Vorkommen Wild selten in wärmeren Laubwäldern und Gebüschen. Auf basenreichen Böden. Häufig in Gärten und Parks. Bei uns meist als Strauch. Im Mittelmeerraum baumförmig. Kollin-montan, Strauch-Baum, 0,3-4m, giftig
III-IV. Herkunft SW-Europa. Als Ziergehölz in milden Lagen verwildert, größere Verbreitung in Tälern der Westalpen ab Graubünden. Verbreitung
Typisch Zweige dicht mit immergrünen, gegenständigen, 1-2,5 cm langen Blättern besetzt. Frucht mit 3 hörnern.
Beschreibung 1 weibliche und mehrere männliche Blüten (mit 4 Staubbeuteln) bilden je einen Knäuel in den Blattachseln. Blätter ledrig, oval, Blattrand nach unten gebogen, 1-2,5 cm lang, oberseits dunkelgrün, unterseits matt hellgrün.
Wissenswertes Der Buchsbaum wächst extrem langsam. Er lässt sich gut zu Ornamenten stutzen und war deshalb besonders in der Renaissance und im Barock beliebt. Das sehr harte Holz ist so schwer, dass es im Wasser untergeht. Früher stellte man kleine Dosen („Büchsen"), sowie Schäfte von Gewehren (den "Büchsen") daraus her. Das Gehölz enthält giftige Alkaloide. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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