Cota tinctoria (L.) J. Gay [Färber-Hundskamille] Syn.: Anthemis tinctoria L.
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Artenliste
Familie: Korbblütler (Korbblütengewächse, Asterngewächse) Asteraceae (Compositae)
Art: Anthemis tinctoria
Vorkommen Trockenrasen, Felsen, Bahndämme, Bahnhöfe, Weinberge, Böschungen. Pionier auf meist offenen, trockenen, basenreichen, flachgründigen Steinböden. Selten. Kollin-montan(-subalpin), 2- bis mehrjährig, Staude, 30-60cm
VI-IX. Zerstreut im gesamten Bundes- und Alpengebiet, häufige Verwendung in Ansaatmischungen. Verbreitung?
Typisch Stängel und Blattunterseiten dicht grau filzig, Pflanze riecht zerrieben stark aromatisch. Blütenkörbchen einzeln auf den Stängelenden. Blattzipfel kammartig gesägt.
Beschreibung Körbchen 2,5-4 cm groß, einzeln, im Körbchen 30-35 goldgelbe, bis zu 10 mm lange Zungenblüten und gelbe Röhrenblüten. Stängel verzweigt. Blätter l-2fach fiederspaltig.
Wissenswertes: Körbchen und Blätter nutzte man früher zum Färben von Gewebe. Ihre Flavonoide u.a. Luteolin (gelber Farbstoff in den Blüten) liefern licht- und waschechtes Gelb. In der Heilkunde galt die Pflanze als Wurmmittel.
Verwechslung Saat-Wucherblume (s. u.), Blätter weniger stark fiederspaltig, Pflanze kahl. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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