Digitalis purpurea L. (Roter Fingerhut)
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Artenliste
Familie: Wegerichgewächse Plantaginaceae
Art: Digitalis purpurea
Vorkommen Waldschläge, Waldwege, Lichtungen. Auf frischen, kalkarmen, sauren, humusreichen Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Zerstreut. Kollin-montan, 2-jährig, Staude, 40-150cm, giftig
V-IX. Heimat Westeuropa. In den Alpen zerstreut, in westl. Gebieten Deutschlands z.T. häufig, nach Osten abnehmend. Verbreitung
Typisch Hängende, 3,5- 5 cm lange Blüten in einseitswendiger, langer Traube. Blüte innen mit weißunrandeten dunkelroten Punkten.
Beschreibung Bis über 100 hell bis dunkel karminrote Blüten. Stängel unverzweigt. Blätter, eiförmig, lang gestielt, oberseits runzelig, dunkelgrün, unterseits graufilzig, Blattrand unregelmäßig gekerbt.
Wissenswertes Die Flecken in der Blüte imitieren Staubbeutel und dienen als Locksignal besonders für Hummeln. Der Rote Fingerhut enthält Herzglykoside, die genau dosiert, bestimmte Herzleiden lindern. Ihre Wirkung auf das Herz erkannte im 18. Jh. der englische Arzt Withering. Vergiftungen führen zu Herzrhythmusstörungen und zum Tod. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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