Fritillaria meleagris L. (Gewöhnliche Schachblume)
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Artenliste
Familie: Liliengewächse Liliaceae
Vorkommen Ungedüngte, nicht vor Anfang Juni gemähte Überschwemmungs- oder Nasswiesen. Selten. Äußerst gefährdet, da es kaum noch passende Standorte an Flüssen gibt. Kollin-montan, Staude, 15-30cm, giftig
IV-V. Sehr selten. Bereich der Elbmündung, Steiermark, sonst als Zierpflanze gelegentlich ausgewildert oder angesalbt. Verbreitung
Typisch Blüte hängend, bis zu 4cm lang, bauchig-glockig, schachbrettartig purpurrot und weiß gefleckt. Blütenblatt innen mit Längsfurche.
Beschreibung Blüten einzeln, seltener zu 2- 3, blüht selten auch weiß mit gelblichen Adern. Stängel in der oberen Hälfte mit 4-6 rinnigen, höchsten 1cm breiten, graugrünen Blättern.
Wissenswertes Die Längsfurche der Blütenblätter enthält reichlich Nektar, der Bienen und Hummeln anlockt. Beide deutsche Namen beziehen sich auf das Muster der Blüten; Fritillaria leitet sich von lat. fritillus =Würfelbecher ab. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).Art: Fritillaria meleagris