Galium odoratum (L.) Scop. (Waldmeister)
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Artenliste
Familie: Rötegewächse Rubiaceae
Art: Galium odoratum
Vorkommen Laub- und Mischwälder mit krautreichem Unterwuchs. Auf lockeren, humosen, mullreichen Lehmböden. verbreitet. Eine der häufigen und auffälligen Pflanzen in Laubwäldern. Kollin-montan(-subalpin), Staude, 15-30cm, schwach giftig
IV-VI. Verbreitet im gesamten Bundes- und Alpengebiet. Verbreitung
Typisch Aufrechte, unverzweigte Stängel mit Quirlen aus je 6-9 grasgrünen Blättern. Lockere Scheindolde oberhalb des letzten Quirls. 2 hakig-borstige Teilfrüchte.
Beschreibung Blüten 4-6 mm breit. Krone trichterförmig, mit 4 spitzen Zipfeln. Blätter 2-4 cm lang, stachelspitzig, flach, am Rand rau. Stängel 4-kantig.
Wissenswertes Beim Welken und Trocknen entsteht Cumarin, das für den typischen Duft sowie für das Aroma der Maibowle verantwortlich ist. Jedoch führen zu große Mengen zu Kopfschmerzen und Benommenheit, über einen langen Zeitraum angewandt kann es sogar zu Leberschäden kommen. Handelsprodukte dürfen daher nur eine bestimmte Cumarinmenge enthalten.
Verwechslung Wiesen-Labkraut (Galium mollugo) und Wald-Labkraut (Galium sylvaticum) haben verzweigte Stängel. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).