Galium sylvaticum L. (Wald-Labkraut)
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Artenliste
Familie: Rötegewächse Rubiaceae
Art: Galium sylvaticum
Vorkommen Laubwälder, Gebüsche, Waldränder. Auf nährstoff- und basenreichen Böden im Halbschatten oder Schatten. Häufig in Kalk- und Lehmgebieten, im nördlichen Tiefland selten. Kollin-montan, Staude, 30-100cm
VI-IX. Gesamtes Alpengebiet, in D vom Alpenvorland bis zum Weserbergland, im Norddeutschen Tiefland selten bis fehlend. Verbreitung
Typisch Besonders die jungen Sprosse sind bläulich bereift, Blätter in Quirlen zu 6-8, 2-4cm lang, länglich-lanzettlich, Blattunterseite heller. Frucht aus 2 kahlen Teilfrüchten.
Beschreibung Sehr lockere, vielblütige Rispe. Blüten etwa 2mm groß. Stängel liegend bis aufrecht, rund, kahl.
Wissenswertes Die Wurzeln verschiedener Labkräuter enthalten Farbstoffe aus der Gruppe der Anthrachinone (z.B. Alizarin). Sie wurden früher als Ersatz für den verwandten, aus Südeuropa stammenden Krapp (Rubia tinctoria) zum Rotfärben von Textilien verwendet.
Verwechslung Ebenfalls bläulich bereift ist das Blaugrüne Labkraut (Galium glaucum) mit Quirlen aus 8-10 linealen, nach unten umgerollten Blättern. Es wächst auf Kalkmagerrasen und Felsbändern. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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