Galium verum L. (Echtes Labkraut)
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Artenliste
Familie: Rötegewächse Rubiaceae
Art: Galium verum
Vorkommen Magere Wiesen und Weiden, Böschungen, Gebüschränder, Moorwiesen. An mäßig trockenen, sonnigen bis halbschattigen Standorten. Häufig, vor allem in Kalkgebieten. Kollin-montan(-subalpin), Stuade, 30-60 cm
VI-IX. Teilweise häufig im gesamtes Bundes- und Alpengebiet. Verbreitung
Typisch Mittlere Quirle mit je 8-12 nadelartigen Blättern, kleine Blüten in dichter Rispe.
Beschreibung Endständige Blütenrispe, Blüten goldgelb, honigartig duftend, Krone 4-zipfelig. Blätter höchstens 2 mm breit, 1-2,5cm lang, stachelspitzig, oberseits dunkelgrün, unterseits kurzhaarig grau, Rand umgerollt.
Wissenswertes Die Pflanze wirkt bei der Käseherstellung wie Lab aus dem Kälbermagen: Beide bringen die Milch zum Gerinnen (griech. gala =Milch). Im Altertum goss man deshalb Milch durch aus Labkraut geflochtene Siebe. In der alternativen Käseherstellung bedient man sich heute gelegentlich wieder der Pflanze. Blühend aromatisiert sie Getränke und färbt diese gelb. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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