Genista sagittalis L. (Flügel-Ginster) Syn. Chamaespartium sagittale
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Artenliste
Familie: Hülsenfrüchtler (Leguminosen) Fabaceae (Leguminosae), Unterfamilie: Faboideae (Schmetterlingsblütler), Tribus: Genisteae
Art: Genista sagittalis
Vorkommen Magere Rasen und Weiden, Wald- und Wegränder, Felsbänder. Auf warmen, mäßig trockenen, nährstoffarmen, etwas sauren Böden. Ziemlich häufig, vor allem im Westen. Kollin-montan(-subalpin), Strauch, bis 30cm, schwach giftig.

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Der Flügelginster ist die kleinste einheimische Ginsterart. Nur die unterirdischen Teile verholzen. Die Pflanze wird aber allenfalls von Schafen abgeweidet.
Es ist davon auszugehen, daß der Flügelginster, ähnlich dem weiter verbreiteten Besenginster (Cytisus scoparius), Spartein enthält.

V-VIII. Äußerste Ost- und SW-Alpen, vom Schwarzwald bis Fränk. Jura, vom Pfälzer Wald bis Eifel, Dessauer Elbland. Verbreitung
Typisch Aufrechte, meist einfache Zweige mit breiten. grünen Flügeln, nur wenige Blätter. Zweige meist in 3-6 Abschnitte gegliedert. Kurze, dichte Blütentraube.
Beschreibung Pflanze behaart. Blätter ungeteilt, 5-20 mm lang, breit lanzettlich, fallen früh ab. Blüten 1-1,2cm lang.
Wissenswertes Die aufrechten Zweige legen sich später auf den Boden und bilden neue Zweige aus. Auf diese Weise besiedelt eine einzelne PAanze oft große Flächen. Die grünen Flügel der Zweige übernehmen die Photosynthese und damit die Versorgung mit Kohlenhydraten. Sie verdunsten nur wenig Wasser und ermöglichen damit die Besiedlung trockenerer Standorte. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).
Literatur:
Rothmaler Excursionsflora von Deutschland 2012, pdf-S.146
Haupt "Flora Helvetica", Konrad Lauber - Gerhart Wagner 2012, Fabaceae, pdf-S.5