Genista tinctoria L. (Färber-Ginster)
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Artenliste
Familie: Hülsenfrüchtler (Schmetterlingsblütengewächse, Leguminosen) Fabaceae (Leguminosae)
Art: Genista tinctoria
Vorkommen Mager- und Moorwiesen, Waldränder, lichte Wälder. Auf basen reichen, humosen Böden. Zeigt magere Standorte und Grundfeuchte an. Ziemlich häufig, im Nordwesten selten. Kollin-montan(-subalpin), Strauch, 30 bis 60cm, giftig
V-VIII. Im gesamten Bundes- und Alpengebiet verbreitet, im nordwestlichen Tiefland seltener. Verbreitung
Typisch Blütenstand aus 2-6 cm langen Trauben zusammengesetzt, Blüten klappen weit auseinander. Zweige dornenlos.
Beschreibung Blüte 8-16 mm lang, Krone kahl, Fahne so lang wie das Schiffchen. Hülsenfrucht 2-3 cm lang, dunkelbraun. Pflanze kahl oder behaart. Blätter lanzettlich 0,5-4cm lang, ganzrandig. Zweige gerillt, meist aufrecht, ziemlich starr.
Wissenswertes In der frühen englischen Färbeindustrie war die Pflanze eine der wichtigsten Quellen für gelbe Farbstoffe. Ihr wichtigster färbender Inhaltsstoff ist das Flavonoid Luteolin. Es kommt sowohl in Blüten, Blättern wie auch dünnen Zweigen vor. je nach Zusatzbehandlung variiert die Farbe auf Wolle und Leinen von Zitronengelb bis Dunkelbraun oder Grünoliv. Außer den Farbstoffen enthält der Strauch giftige Alkaloide.
Verwechslung Deutscher Ginster (Genista germanica), ältere Zweige dornig, Pflanze rauhaarig. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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