Hepatica nobilis Mill. (Leberblümchen)
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Artenliste
Familie: Hahnenfußgewächse Ranunculaceae
Art: Hepatica nobilis
Vorkommen Buchen- und Eichenwälder auf im Sommer warmen, humosen, lockeren Böden. Gehört zu unseren besten Kalkzeigern. Zerstreut, bildet oft größere Gruppen. Kollin-montan-subalpin, Staude, 5-15cm, giftig
III-V. In den Alpen häufig, in D fehlend bis selten auf Silikat-Mittelgebirgen und im Westen des Landes. Verbreitung
Typisch Einzelne 1,5-3,5 cm breite Blüten mit 5-10 blauen Blütenblättern und zahlreichen Staubblättern. Blätter 3-lappig.
Beschreibung Blätter grundständig, ledrig, oberseits grün, kahl, unterseits oft rotbraun, kahl oder behaart, bleiben meist bis ins Frühjahr grün. Neue Blätter entwickeln sich nach der Blüte. Blatt- und Blütenstiele behaart
Wissenswertes Die Blüten schließen sich nachts und bei trübem Wetter. Während der etwa 1-wöchigen Blütezeit kann sich die Blütenblattlänge durch Wachstum verdoppeln. Im Mittelalter galt die Pfianze wegen der leberähnlichen Blattform als heilsam bei Leberleiden. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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