Herniaria glabra L. (Kahles Bruchkraut)
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Artenliste
Familie: Nelkengewächse Caryophyllaceae
Art: Herniaria glabra
Vorkommen Dünen, Wege, Sandrasen, Bahnhöfe, Gärtnereien. An Standorten mit Trittbelastung. Auf trockenen, kalkarmen, sandigen oder kiesigen Böden. Sandzeiger. Zerstreut. Kollin-montan(-subalpin), 1- bis mehrjährig, Staude, 5-30cm

V-IX. Gesamtes Bundes- und Alpengebiet, in D von Nord nach Süd abnehmend. Verbreitung
Typisch Stark verzweigte, liegende Pflanze mit gelbgrünen Blütenknäueln in den Blattachseln.
Beschreibung Blüten etwa 1 mm groß, im Knäuel zu 7-10, Kronblätter frei, verkümmert oder fehlend. Pflanze kahl oder schwach behaart. Blätter teils gegenständig, meist jedoch wechselständig, oval bis lanzettlich, 3-7mm lang.
Wissenswertes: Die Pflanze enthält Saponine, Flavonoide und Hydroxycumarine und wirkt schwach krampflösend und wassertreibend. Die Volksheilkunde empfiehlt sie bei Nierenleiden, Gicht, Rheuma und zur Blutreinigung. Die Kräuterbücher des 16. jh. führen sie als Mittel gegen Leistenbrüche. Hiervon leitet sich der wissenschaftliche Name ab: lat. hernia = Leistenbruch. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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