Hippocrepis comosa L. (Gewöhnlicher Hufeisenklee)
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Artenliste
Familie: Hülsenfrüchtler (Leguminosen) Fabaceae (Leguminosae), Unterfamilie: Faboideae (Schmetterlingsblütler)
Art: Hippocrepis comosa
Vorkommen Magere Rasen und Weiden über Kalk, Fe lsen, Dämme, Wege, Böschungen. Auf warmen, trockenen basenreichen, meist steinigen Böden. Ziemlich häufig. Kollin-subalpin(-alpin), Staude, 8-25cm
IV-VIII. Gesamte Alpenregion, in D vom Alpenvorland bis Eifel und Westfalen, nicht in Silikat-Mittelgebirgen. Verbreitung
Typisch Frucht aus bis zu 6 hufeisenförmigen Gliedern zusammengesetzt. Dolde mit 5-12 schwach nickenden Blüten.
Beschreibung Blüten 8- 12 mm lang. Frucht 1,5-3,5 cm lang. Stängel ausgebreitet niederliegend, am Grund verholzt. Blätter mit 9-17 dunkelgrünen bis blaugrünen Blättchen. Nebenblätter nicht verwachsen.
Wissenswertes Die reife Frucht zerbricht in einzelne Glieder. Diese sind an den Enden schwach geflügelt und können vom Wind verblasen werden. Früher befürchtete man, dass Pferden, sobald sie auf die Pflanze treten, die Hufeisen abfallen.
Verwechslung Scheiden-Kronwicke (Coronilla vaginalis), Frucht gerade, Nebenblätter verwachsen. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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