Hypericum perforatum L. (Echtes bzw. Tüpfel-Johanniskraut)
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Artenliste
Familie: Johanniskrautgewächse Hypericaceae
Art: Hypericum perforatum
Vorkommen Magere Weiden, Rasen, Heiden, Brachflächen, Gebüsch- und Waldränder, Böschungen, Bahnschotter, Schuttplätze, Ödflächen. Pionier auf Böden aller Art. verbreitet. Kollin-montan(-subalpin), Staude, 30-60cm
VI-IX. Häufig im gesamten Bundes- und Alpengebiet, die häufigste Art der Gattung. Mehrere Unterarten. Verbreitung
Typisch Stängel 2-kantig, Blatt dicht und fein durchscheinend punktiert, zerriebene Blüten färben Finger rot. Blüten unsymetrisch, auf einer Seite gezähnt, 50-100 Staubblätter.
Beschreibung Vielblütige Rispe. Blüten 2- 2,5 cm groß, goldgelb, am Rand schwarz punktiert. Stängel reich verzweigt, verholzend. Blätter gegenständig, sitzend, 1-2 cm lang, am Blattrand auch schwarze Drüsen
Wissenswertes Die Pflanze enthält Hypericin, Flavonoide, ätherisches Öl und Gerbstoffe. Ölige Auszüge („Rotöl") lindern Verbrennungen und Muskelschmerze n. Innerlich angewendet wirkt das Kraut stimmungsaufhellend. Im Mittelalter gab man es bei Blutkrankheiten (roter Saft) und gegen alle Wunden "seien sie gehauen oder gestochen" (Blätter mit durchscheinenden Öldrüsen). Der deutsche Name bezieht sich auf den Blühbeginn um Johannis (24. Juni).
Verwechslung Geflecktes Johanniskraut (Hypericum maculatum), Stängel 4-kantig, Kronb lätter symmetri sch. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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