Jacobaea vulgaris Gaertn. (Jakobs-Greiskraut) Syn.: Senecio jacobaea L.
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Artenliste
Familie: Korbblütler (Korbblütengewächse, Asterngewächse) Asteraceae (Compositae)
Art: Senecio jacobaea
2- bis mehrjährig, bis 100cm. Magere Wiesen, Halbtrockenrasen, Weg- und Waldränder. Kollin-montan(-subalpin)
VI-IX. Ziemlich häufig im gesamten Bundes- und Alpengebiet, zunehmend sich ausbreitend. Verbreitung
Bestimmungsmerkmale: Blätter fiederspaltig, Lappen zum Ende hin verbreitet, stumpf, viele Blütenkörbchen.
Weitere Charakterisierung: Im Körbchen 12-15 etwa 1,5 mm breite Zungenblüten und zahlreiche Röhrenblüten. Äußere Hüllblätter kurz und anliegend , zumindest die inneren meist mit schwarzer Spitze. Blätter kahl oder zerstreut spinnwebig behaart. Blüht deutlich vor dem sehr ähnlich "Raukenblättrigen Greiskraut" (S.erucifolius).
Wissenswertes: Gefährliche Giftpflanze für die Viehhaltung, weil im Gegensatz zu Ranunculus-Arten die Wirkung in Heu und Silage erhalten bleibt.
Gelegentlich fressen auf der Pflanze die schwarz-gelb geringelten Raupen des tagaktiven Blutbärs Jakobskrautbär. Sie nehmen die Alkaloide der Futterpfianze auf und werden damit für Fressfeinde ungenießbar. Selbst als entwickelte Schmetterlinge enthalten sie noch die Giftstoffe. Der Artname bezieht sich auf den Blühbeginn um den St. Jakobstag (25. Juli).