Leucojum vernum L. (Frühlings-Knotenblume, Märzenbecher)
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Artenliste
Familie: Amaryllisgewächse Amaryllidaceae
Art: Leucojum vernum
Vorkommen Auenwälder, Schluchtwälder, feuchte Wälder, waldnahe Feuchtwiesen. Auf sickerfeuchten, nährstoffreichen, tiefgründigen, meist etwas kalkhaltigen Böden. Selten, im Norden nicht ursprünglich, sondern nur verwildert aus Gärten. Wächst meist in großen Gruppen. Kollin-montan(-subalpin), Staude, bis 30cm, giftig
II-IV. Gesamte Alpenregion, in D vom Alpenvorland bis zum Weserbergland, selten in Niederungen und in Silikat-Mittelgebirgen. Verbreitung
Typisch Einzelne, nickende, glockige Blüte, 6 etwa gleiche Blütenblätter. Grüner oder gelber Fleck auf jedem Blütenblatt.
Beschreibung Blätter fleischig, lineal, grundständig, 10-25 cm lang, 5-25 mm breit, grasgrün.
Wissenswertes Der Name bezieht sich auf den Fruchtknoten, der wie ein Knoten unterhalb der Blütenblätter sitzt. Leucojum leitet sich von griech. leukos =weiß und ion =Veilchen ab und bezieht sich auf den veilchenartigen Blütenduft. Die Pflanze enthält herzwirksame Alkaloide. Bei Vergiftungen kommt es zu Übelkeit und Herzrhythmusstörungen. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).