Lysimachia nemorum L. (Hain-Gilbweiderich)
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Artenliste
Familie: Primelgewächse Primulaceae
Art: Lysimachia nemorum
Vorkommen Wälder, Waldwege, Waldquellen. Auf feuchten, nährstoffreichen, kalkarmen Böden im Schatten. Zerstreut, vor allem im Westen und Nordwesten, im Süden im Gebirge. Kollin-montan(-subalpin), Staude, 10-30cm
V-VIII. Verbreitet im gesamten Bundes und Alpengebiet, in Ostdeutschland und Teilen des Alpensüdfußes selten. Verbreitung
Typisch Stängel aufsteigend, Blätter gegenständig, eiförmig, spitz, durchscheinend punktiert.
Beschreibung Blüten einzeln in den Blattachseln, Krone radförmig, 1-2,5cm groß, goldgelb, fast bis zum Grund in 5 Zipfel gespalten. Blütenstiel etwa so lang wie das Blatt. Stängel an den unteren Knoten zum Teil wurzelnd. Blätter bis zu 3 cm lang. Frucht mit bleibenden, schmalen Kelchzipfeln.
Wissenswertes Der Name Lysimachia leitet sich von griech. lysis =Lösung mache =Kampf ab. Es ist aber fraglich, wie ein Gilbweiderich einen Kampf lösen soll. Möglicherweise ehrt er stattdessen einen Feldherrn Alexander des Großen oder einen um diese Zeit lebenden Arzt. Beide hießen Lysimachos. Im alten Rom trug auch ein Edelstein mit goldenen Adern diesen Namen. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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