Melampyrum arvense L. (Acker-Wachtelweizen)
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Artenliste
Familie: Sommerwurzgewächse Orobanchaceae
Art: Melampyrum arvense
Vorkommen Getreideäcker, Gebüschränder, Raine, Wege. Auf eher trockenen, nährstoffreichen, meist kalkhaltigen Böden. Zerstreut in den Kalkgebieten. Kollin-montan(-subalpin), 1-jährig, bis 50cm, schwach gifitg
V-VIII. Zerstreut in den Alpen, in D v.a. zwischen Donau und Weserbergland, nicht in Silikat-Mittelgebirgen. Verbreitung
Typisch Dichte, walzlich-kegelförmige Blütenähren mit purpurroten, begrannten Blättern. Blütenmitte gelb bis gelblich-weiss.
Beschreibung Blüten 20-25 mm lang, Oberlippe zusammengedrückt. Blätter gegenständig, die oberen mit langen Zähnen, schmal-lanzettlich, die unteren ganzrandig. Same weizenkornähnlich.
Wissenswertes Der Acker-Wachtelweizen enthält Iridoidglycoside. Das zu diese Stoffgruppe gehörende Aucubin ist dafür verantwortlich, dass sich das Kraut beim Trocknen schwarz färbt. Früher gelangten manchmal die Samen ins Mehl oder Brot und färbten dieses bläulich. Der Name Melampyrum leitet sich von griech. melas =schwarz und pyros =Weizen ab. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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