Melampyrum pratense L. (Wiesen-Wachtelweizen)
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Artenliste
Familie: Sommerwurzgewächse Orobanchaceae
Art: Melampyrum pratense
Vorkommen Lichte Wälder, Heiden, Waldränder, Hochmoore. Auf meist mäßig trockenen, sauren, modrigen, torfigen oder humosen Böden. Verbreitet. Kollin-montan-subalpin, 1-jährig, bis 50cm, schwach giftig
VI-X. Zum Teil häufig im gesamten Bundes- und Alpengebiet, die häufigste Art der Gattung. Verbreitung
Typisch Beblätterte Trauben, Blüten 2-2 cm lang, mit langer, gerader Röhre, 2 tiefgelbe Höcker auf der Unterlippe. Obere Blätter auf jeder Seite mit bis zu 6 Zähnen.
Beschreibung Schlund der Blüte geschlossen. Blätter gegenständig, lanzettlich. Stängel auf 2 Seiten behaart.
Wissenswertes Die Höcker auf der Unterlippe imitieren Staubblätter und versprechen pollensuchenden Insekten reiche Nahrung. Zusätzlich zum Aussehen trägt auch ein spezifischer Duft und die Struktur der Oberfläche zur Attraktivität der Höcker bei. Nur Hummeln mit langem Rüssel erreichen jedoch den Nektar am Grund der Röhre. Bienen mit kurzem Rüssel beißen die Röhre oft hinten an und begehen „Nektardiebstahl", ohne die Blüte zu bestäuben.
Verwechslung Wald-Wachtelweizen (Melampyrum sylvaticum), Blüte o,6-1cm lang, auch obere Blätter meist ganzrandig. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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