Moehringia trinervia (L.) Clairv. [Dreinervige Nabelmiere]
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Artenliste
Familie: Nelkengewächse Caryophyllaceae
Art: Moehringia trinervia
Vorkommen Laub- und Nadelwälder mit Unterwuchs, Waldschläge, Waldwege. Im Schatten auf meist kalkfreien, lockeren Lehmböden. Verbreitet von der Ebene bis ins Gebirge. Kollin-montan(-subalpin), 1- bis mehrjährig, Staude, 10-30cm
V-VII. Stellenweise häufig im gesamten Bundes- und Alpengebiet. Unauffällig, bildet häufig locker zusasmmenhängende Bestände. Verbreitung
Typisch Gegenständige, 6-30 mm lange Blätter mit 3, seltener auch 5 Längsnerven.
Beschreibung Unscheinbare Blüten, 5-6mm groß, Kelchblätter doppelt so lang wie die ungeteilten Kronblätter. Stängel aufsteigend, kurz behaart. Untere Blätter lang, obere kurz gestielt, eiförmig, zugespitzt.
Wissenswertes Im Gegenlicht erscheinen die Blätter durchscheinend punktiert. Dieser Effekt entsteht durch morgensternartige Kristalle aus Kalziumoxalat. Sie dienen der Pflanze möglicherweise als Fraßschutz. Nach der Blüte im Juli welken die Pflanzen meist.
Verwechslung Gewöhnliche Vogelmiere (Stellaria media), Blätter mit 1 Hauptnerv, Kronblätter 2-spaltig. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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