Onobrychis viciifolia Scop. (Futter-Esparsette)
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Artenliste
Familie: Hülsenfrüchtler (Schmetterlingsblütengewächse, Leguminosen) Fabaceae (Leguminosae)
Art: Onobrychis viciifolia
Vorkommen Aus Anbau verwildert und eingebürgert. Sonnige Halbtrockenrasen über Kalk, Wege, Böschungen. Auf warmen, mäßig trockenen Böden. Bodenverbesserer. Häufig. Kollin-montan(-subalpin), Staude, 30-60cm
V-VIII. Gesamte Alpenregion und Süddeutschland, nach Norden stark abnehmend. Verbreitung
Typisch Dichte, aufrechte, lang gestielte Trauben mit rosa, dunkel gestreiften Blüten, Flügel sehr klein.
Beschreibung Blüten 1-1,5 cm lang. Hülsenfrucht eiförmig, 6-8 mm lang. Stängel aufrecht. Blatt, unpaarig gefiedert mit 15-29 ovalen, kurz gestielten Fiederblättchen, diese mit aufgesetzter Spitze. Frucht mit gezähnter Kante.
Wissenswertes Die aus Südosteuropa stammende Futter-Esparsette wurde im 16.Jh. erstmals in Frankreich angebaut. Von dort breitete sich ihr Anbau bald über ganz Europa aus, ging aber später durch ertragreichere Pflanzen wie Mais und Luzerne wieder zu rück. Ihre Wurzeln reichen bis 4 m tief, weshalb man sie in manchen Gegenden „Felsensprenger" nannte. Die gezähnten Früchte bleiben an Tieren hängen und werden von diesen verschleppt. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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