Quercus robur L. (Stiel-Eiche)
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Artenliste
Familie: Buchengewächse Fagaceae
Art: Quercus robur
Vorkommen Wälder bis in mittlere Gebirgslagen, Auen. Häufig, auch bestandsbildend. Baum, bis 40m, schwach giftig
IV-V. Häufig im gesamten Bundes- und Alpengebiet. Verbreitung
Typisch Äste knorrig, Blatt mit stumpfen Lappen, am Grund mit Öhrchen, Fruchtstand gestielt. Weibliche blüten zu 1-5, männlcieh Blüten in hängenden Kätzchen.
Beschreibung Ausladender Baum. Blüht mit dem Laubaustrieb. Gestielte Früchte (Eicheln) eiförmig bis länglich, 2-3,5 cm lang. Blatt 7-15 cm lang,jederseits mit 5-7 Lappen, Stiel bis 7 mm lang, sitzen zu ca. 1/3 im Fruchtbecher.
Wissenswertes Die Germanen weihten die Eiche dem Gott Donar. Im Mittelalter war sie einer der wichtigsten Waldbäume, ihre Eicheln dienten zur Schweinemast. Das gegen Feuchtigkeit nahezu unempfindliche Holz lieferte auch die Pfähle für manches historische Bauwerk oder ganze Stadtteile (Venedig, Amsterdam). Der Baum kann bis über 800 Jahre alt werden.
Verwechslung Trauben-Eiche (Quercus petraea), Fruchtstand sitzend, Blatt ohne Öhrchen, Stiel länger. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).