Ribes alpinum L. (Alpen-Johannisbeere)
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Artenliste
Familie: Stachelbeergewächse Grossulariaceae
Art: Ribes alpinum
Vorkommen Berg- und Schluchtwälder, Gebirgsauen, felsige Gebüsche. Auch Zierstrauch. Auf nährstoffreichen, meist kalkhaltigen Böden. Zerstreut, im nördlichen Tiefland fehlend. (Kollin-)montan-subalpin, Strauch, bis 2m.

IV-VI. Gesamtes Bundes- und Alpengebiet, in D häufig an Stra├čenböschungen angepflanzt und verwildernd, abgasverträglich. Verbreitung
Typisch Trauben mit bis zu 12 kugeligen, durchscheinend roten, fad schmeckenden, kleinen, glänzenden Beeren.
Beschreibung Blütentrauben mehr oder weniger aufrecht, Blüten grünlich-gelb, unscheinbar, 5-9 mm groß. Zweige ohne Stacheln. Blätter 3-5-lappig, 2-6cm breit.
Wissenswertes Die Früchte röten sich um den Johannistag (24. Juni). Tiere verbreiten die Samen, wenn sie die Beeren fressen oder wenn die Samen an ihnen kleben bleiben.
Verwechslung Rote Johannisbeere (Ribes rubrum), Blütentrauben hängend, glänzende Beeren, aromatisch, sauer, Blätter bis 8 cm breit. Selten wild in Auenwäldern, viele Sorten in Gärten. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
. Foto: Botanischer Garten Tübingen 20.04.2017