Saponaria officinalis L. (Gewöhnliches Seifenkraut)
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Artenliste
Familie: Nelkengewächse Caryophyllaceae
Art: Saponaria officinalis
Vorkommen Unkrautbestände an Flussufern, Wegen, auf Schuttplätzen, Dämmen, Odland. Auf nährstoffreichen, steinigen oder sandigen Böden. Bevorzugt tiefere Lagen. Ziemlich häufig. Kollin-montan(-subalpin), Staude, 30-80cm, schwach giftig
VII-IX. Gesamtes Bundes- und Alpengebiet. Verbreitung
Typisch Scheindolden mit bis 2,5 cm breiten Blüten, Kronblätter höchstens eingebuchtet. Klech zylindrisch 20-25mm lang.
Beschreibung Kronblätter hell- oder tiefrosa, gelegentlich weiß. Stängel kahl oder zerstreut kurzhaarig, nichtblühende Stängel vorhanden. Blätter gegenständig, lanzettlich bis eiförmig, mit 3 Längsnerven.
Wissenswertes: Die unterirdischen Pflanzenteile enthalten 2-5 Prozent Saponine. Sie dienten früher als Seifenersatz, da sie zusammen mit Wasser einen Schaum bilden und Waschkraft entfalten. Pharmazeutische Verwendung der getrockneten Wurzeln und Rhizome (Verflüssigung Hustenschleim). Größere Mengen führen aber zu Erbrechen. Häufig sind die Staubbeutel der Blüten durch einen Brandpilz schwarzviolett (Microbotryium saponariae, früher Ustilago violacea). (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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