Veratrum album L. (Weißer Germer)
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Artenliste
Familie: Germergewächse Melanthiaceae
Art: Veratrum album
Vorkommen Ziemlich häufig auf Weiden und Viehlagerplätzen der Alpen, Moorwiesen und Auenwälder in Alpennähe. Auf frischen bis nassen, nährstoffreichen, meist kalkhaltigen Böden. Kollin-subalpin(-alpin), Staude, 50-150cm, giftig
VI-VIII. Außerhalb der Alpen im Alpenvorland vereinzelt im Hegau und südlichen Bayrischen Wald. Unterarten. Verbreitung
Typisch Längsnervige, mehrfach längsgefaltete Blätter stehen schraubig um den Stängel. Blattscheiden umfassen den Stängel.
Beschreibung Blütentrauben, die zu einer endständigen, bis 50 cm langen Rispe vereint sind. Blütenblätter dunkler geadert. Untere Blätter breit oval, obere lanzettlich, vielnervig.
Wissenswertes Vergiftungen führen zu Niesen, Tränenfluss, Schluckproblemen, Schwindel, Lähmungen, Blutdruckabfall, Tod durch Herzstillstand oder Atemlähmung. Die giftigen Alkaloide können auch intakte Haut durchdringen. Im Altertum stellte man Pfeilgift aus der Pflanze her. Lange Zeit nutzte man sie auch als nicht ungefährlichen Zusatz für Niespulver.
Verwechslung Ohne Blüten mit dem Gelben Enzian (Gentiana lutea), Blätter gegenständig. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
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