Verbascum lychnitis L. (Mehlige Königskerze)
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Artenliste
Familie: Braunwurzgewächse Scrophulariaceae
Art: Verbascum lychnitis
Vorkommen Gebüschränder, Wege, Böschungen, Magerrasen, Ödflächen. Auf warmen, eher trockenen, auch steinigen Böden. In Kalkgebieten ziemlich häufig. Im Norden selten. In manchen Gegenden fast nur weißblühende, in anderen fast nur gelbblühende Pflanzen. Kollin-subalpin, 2jährig, bis 120cm
VI-IX. Gesamtes Bundes- und Alpengebiet, seltener in Silikat-Mittelgebirgen und im nordwestlichen Tiefland. Verbreitung
Typisch Blütenstand lang, mindestens unten verzweigt, Blüten etwas knäuelig angeordnet. Stängel mit mehlig-flockigem Filz.
Beschreibung Blüte hellgelb oder weiß, 10-20 mm groß, alle Staubfäden weißwollig behaart (a). Stängel oben kantig. Blätter oberseits fast kahl, grün, unterseits weißfilzig, laufen nicht am Stängel herab.
Wissenswertes Der Artname lychnitis leitet sich von lat. lychnos = Lampe ab. Aus den haarigen Blättern wurden früher Lampendochte hergestellt. Von einigen Königskerzen-Arten tränkte man auch die trockenen Fruchtstängel mit Harz oder Wachs und nutzte sie als Fackeln. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).