Viola riviniana Rchb. (Hain-Veilchen)
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Artenliste
Familie: Veilchengewächse Violaceae
Art: Viola riviniana
Vorkommen lichte Wälder, Heiden. Auf kalkarmen, mäßig sauren Böden. Ziemlich häufig. Kollin-montan(-subalpin), Staude, bis 25cm
IV-VII. Gesamtes Bundes- und Alpengebiet. Benötigt mehr Licht als das Wald-Veilchen, ist deshalb auch auf Wiesen zu finden. Verbreitung
Typisch Deutlicher Stängel, hellviolette Blüten mit deutlich hellerem, dicklichem, zeimlich kurzem Sporn.
Beschreibung Blüten 1,8-2,5 cm groß, geruchlos, einzeln auf 3-8 cm langen Stielen. Blätter am Stängel und an der Basis meist stumpf, am Grund herzförmig. Stängelblätter etwa sol ang wie breit. Dreiteilige Kapselfrucht mit braunen Samen.
Wissenswertes Die Kapselfrüchte öffnen sich mit 3 Klappen. Trocknen diese ein, werden die Samen, ähnlich wie ein zwischen Daumen und Zeigefinger eingeklemmter Kirschkern, bis zu 5m weit weg-„geschnippt". Für den weiteren Transport sorgen Ameisen, die von nährstoffreichen Ölkörpern an den Samen angelockt werden.
Verwechslung Hunds-Veilchen (Viola canina), Sporn oft gebogen. Blätter länger, keine Grundblätter. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008).