Biochemie

Autotrophie
Fähigkeit von Lebewesen ihre Baustoffe (und organischen Reservestoffe) ausschließlich aus anorganischen Stoffen CO2, H2S, Fe2+aufzubauen
Heterotrophie
Aufbau von Körperbestandteilen (Anabolismus) durch Lebewesen aus bereits vorhandenen organischen Verbindungen (Tiere, Pilze, viele Bakterien und Archaeen)
Wichtige Reaktionen

Aminosäuren, proteinogene (kanonische)
Für 20 der proteinogenen Aminosäuren finden sich Codons in der (am häufigsten gebrauchten) Standardversion des genetischen Codes
Aminosäuren, proteinogene (kanonische) "Strukturformelmerkmale"
Aminosäuren, proteinogene (kanonische) "Dreibuchstabencode ABC"
Aminosäuren, proteinogene (kanonische) "Einbuchstabencode ABC"
Aminosäuren
"Chemische Eigenschaften"
Aminosäuren
"Biochemie WILEY"
Aminosäuren proteinogene "nichtkanonische"
Genetisch sehr selten codierte proteinogene α-Aminosäuren

Aminosäuren nichtproteinogen
Aminosäuren, die nicht in Proteinen während der Translation eingebaut werden.

Peptide
Ein Peptid ist eine organische Verbindung, die Peptidbindungen zwischen Aminosäuren enthält. Nach deren Anzahl werden Oligopeptide mit wenigen von Polypeptiden mit vielen Aminosäuren unterschieden. Lange Polypeptidketten werden auch als Proteine bezeichnet, insbesondere die durch Proteinbiosynthese gebildeten

Nukleinbasen
Nukleinbasen, auch Nucleinbasen, Nukleobasen oder Nucleobasen, sind ein Bestandteil von Nukleosiden und Nukleotiden und somit der Bausteine von Nukleinsäuren, in RNA wie DNA

Biogene Amine
Primäre Amine, die im Stoffwechsel (von Mikroorganismen, Pflanzen, Tieren und Menschen) durch enzymatische Decarboxylierung von Aminosäuren entstehen
Katecholamine (Dopamin, Adrenalin etc.)
Biologisch und medizinisch wichtige Gruppe chemischer Stoffe, die das Dopamin und seine Derivate umfasst. Die Bezeichnung ist ein Trivialname und leitet sich von dem diesen Stoffen gemeinsamen Molekülbestandteil Brenzcatechin (1,2-Dihydroxybenzol, englische Bezeichnung ist Catechol) ab

Leichengifte (Ptomaine)
Ptomaine ist eine im deutschen Sprachraum eher altertümliche Bezeichnung unter anderem für die bei der Fäulnis von Proteinen infolge mikrobieller Zersetzung von Lysin und Ornithin durch Decarboxylierung entstehenden, relativ ungiftigen biogenen Amine Cadaverin und Putrescin, die ein Grund für den Verwesungsgeruch von Leichen sind.
Atropin
Cadaverin
Lysin
Chinin
Coniin
Neurin
Muscarin
Spermin
Putrescin
Ornithin

Alkaloide

Monoterpene
Entstehen biosynthetisch aus Geranylpyrophosphat. Dieses entsteht durch Kopf-zu-Schwanz-Kondensation (nukleophile Substitution) aus den beiden Isopreneinheiten Isopentenylpyrophosphat (Kopf) und Dimethylallylpyrophosphat (Schwanz), Grundgerüst 10 C-Atomen. Es sind über 900 Monoterpene bekannt.

Purine, Purinabbauprodukte
Bilden in der Chemie eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen, die zu den Heterocyclen (genauer: Heteroaromaten) zählt. Sie leiten sich von der Stammverbindung Purin ab. Purine sind neben Pyrimidinen wichtige Bausteine der Nukleinsäuren. Sie sind nicht essentiell, sondern werden vom menschlichen Körper selbst gebildet.

Steroidhormone
Steroidhormone sind Steroide, die als Hormone wirken. Zu ihnen gehören die Sexualhormone der Keimdrüsen und die Corticosteroide der Nebennierenrinde. Die Steroidhormone der Säugetiere können in fünf Gruppen eingeteilt werden, nach den Steroidrezeptoren an denen sie binden: Glucocorticoide, Mineralocorticoide, Androgene, Estrogene und Gestagene

Anabole Steroide (Doping)
Anabole Steroide sind synthetische Abkömmlinge des männlichen Sexualhormons Testosteron. Sie wurden während des Zweiten Weltkriegs entwickelt und dienten ursprünglich dazu, entkräfteten und unterernährten Kriegsgefangenen eine bessere Rekonvaleszenz zu ermöglichen

Drogen
Bezeichnet jeden Wirkstoff, der kein Nahrungsmittel ist, sowie Zubereitungen aus solchen Wirkstoffen. Drogen sind also Substanzen, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermögen. Dies betrifft immer Funktionen der Psyche und meistens auch andere Körperfunktionen

Vitamine
Organische Verbindungen, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren..

Harnstoffzyklus
Der Harnstoffzyklus ist eine biochemische Kaskade bei Säugetieren, die stickstoffhaltige Abbauprodukte, vor allem Ammonium, zu Harnstoff umwandelt, der dann über die Niere ausgeschieden wird. Bei Vögeln und an Land lebenden Echsen wird stattdessen Harnsäure produziert und ausgeschieden. Fische benötigen keine Umwandlung von Ammoniak, bei ihnen bietet die Haut mit direktem Kontakt zum Wasser den einfachen Weg der Osmose.

Atmungskette
Atmungskette allgemein
Hemmstoffe der Atmungskette
Entkoppler der Atmungskette