Heracleum sphondylium L. (Wiesen-Bärenklau)
Startseite
Artenliste
Familie: Doldenblütler oder Doldengewächse Apiaceae (Umbelliferae)
Art: Heracleum sphondylium, JKI-Pflanzenportrait
Vorkommen Wiesen, Ödflächen, Gräben, Waldränder. Auffrischen, nährstoffreichen, tiefgründigen Böden. Tritt auf gut gedüngten Wiesen oft massenhaft auf. Verbreitet. Kollin-montan-subalpin, Staude, 50-150cm, schwach gifitg.
VI-IX. Häufig in allen Bundesländern und im gesamten Alpenraum. Alte Heilpflanze, mehrere Unterarten. Verbreitung
Typisch Stängel gefurcht, rau borstig behaart, äußere Blüten der Döldchen stark vergrößert. Große Blattscheiden, Teilblätter breit, lappig. Spaltfrüchte scheibenförmig
Beschreibung Dolden mit 15-30 Döldchen, Kronblätter der äußeren Blüten bis 1cm lang. Blätter groß, meist einfach gefiedert oder fiederspaltig, unregelmäßig kerbig gesägt.
Wissenswertes: Nach Berührung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen der Haut auftreten („Wiesen-Dermatitis“). Veursacht durch Furocumarine und Xanthotoxin. Diese Substanzen haben photosensibilisierende Eigenschaften, das heißt, es sensibilisiert die Haut gegen Sonnenlicht und UV-Strahlung. Durch die Substanz werden bei Lichteinwirkung starke Entzündungen und Sonnenbrand hervorgerufen. Dabei schädigt Xanthotoxin auch die DNA der Hautzellen, so dass Langzeitschäden wie Krebs die Folge sein können. Xanthotoxin ist besonders in den Früchten enthalten.
Verwechslung Riesen-Bärenklau, sehr groß, Blätter mit spitzen Zipfeln. (Quelle: Kosmos "Was blüht denn da?", "Das Original" 2008)
.